Ganz ehrlich, wir hatten schon viele Bilder von Meteora gesehen, aber nichts davon bereitet einen wirklich auf das vor, was man dort oben zwischen Himmel und Erde erlebt. Meteora ist so ein Ort, den man physisch besuchen muss.

An den Fuss der Felsen schmiegt sich das Dorf Kastraki.

Schon die Anfahrt zu den Felsenklöstern ist spektakulär. Riesige, steile Felsformationen ragen plötzlich aus der Landschaft hervor, als hätte jemand die Steine mitten in die Felder fallengelassen. Es ist unmöglich, nicht davon beeindruckt zu sein.

An den Fuss der Felsen schmiegt sich das Dorf Kastraki.

Was man vielleicht nicht auf den ersten Blick vermutet: Früher lebten hier Einsiedler in Höhlen, bevor im 14. Jahrhundert Mönche und Nonnen begannen, Klöster auf diesen fast unerreichbaren Gipfeln zu bauen. Wir fragten uns, wie sie es damals überhaupt geschafft haben, Baumaterialien hinaufzubringen. Angeblich halfen Netze und Strickleitern – aber einer musste ja als Erster oben sein…

Die Höhlen der ersten Einsiedler.

Wir entschieden uns, an einer Tour zum Kloster der heiligen Dreifaltigkeit teilzunehmen. Eine steile, steinerne Treppe führt hinauf, aber wenn man erst einmal oben angekommen ist, versteht man sofort, warum sich die Mönche hier niedergelassen haben. Die Aussicht ist atemberaubend: endlose Täler, bizarre Felsformationen und ein Himmel, der tatsächlich zum Greifen nah scheint.

Der Blick vom Kloster der heiligen Dreifaltigkeit.

In der Hauptsaison von Mai bis Oktober besuchen bis zu 2.5 Millionen Besucher die Felsenklöster. Jetzt hingegen, an einem eher regnerischen und kühlen Märznachmittag hatten wir das Kloster ganz für uns alleine. Man konnte sich gut vorstellen, wie es ist, als Mönch oder Nonne in dieser Abgeschiedenheit zu leben.

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Das zweite von uns besuchte Kloster war von Nonnen bewohnt. Uns schien es, als könne man dies im gepflegteren Garten und der Atmosphäre erkennen. Im Kloster St. Stephan leben aktuell 35 Nonnen und eine Novizin.

Garten des Kloster St. Stephan.
Garten des Kloster St. Stephan.

Ein Tipp für alle, die Meteora besuchen möchten: Kommt am späten Nachmittag, wenn die untergehende Sonne die Felsen in goldenes Licht taucht. Ein Moment, der einem im Gedächtnis bleibt und ein perfekter Abschluss eines ganz besonderen Tages ist. Wir haben dies bei unserer Anreise erlebt. Beim Besuch der Klöster blieb der Himmel leider wolkenverhangen.

Meteora ist zweifellos eine dieser Destinationen, die man nicht verpassen sollte – ein Ort, der beeindruckt und zum Nachdenken anregt. Und genau solche Orte lieben wir auf unseren Reisen am meinsten.

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5 Comments

  • Hartmann -Schiller Ina
    Posted 19. März 2025

    Danke für den tollen Bericht und die phantastischen Bilder. Wir wollen im September auch dorthin reisen🤗 noch eine schöne Zeit 👋

    • Andreas Hostettler
      Posted 20. März 2025

      Liebe Ina. Wir können Euch Ende nächsten Monats beim LfT-Treffen gerne mehr erzählen. Wir bleiben nach dem Treffen auch noch für 1 oder 2 Tage auf dem Platz.

  • Miriam and Calvin
    Posted 19. März 2025

    Wow! Love the pictures you took! So glad to have met you both at the tour, and run into you again at the parking lot. Thanks so much for showing us your camper…such a cosy home. Would love to see you again when you visit Vancouver! In the meantime, enjoy the rest of your adventures!

    • Andreas Hostettler
      Posted 20. März 2025

      Dear Miriam and Calvin. It was a pleasure to meet you. Such encounters are also part of the charm of travelling for us.
      We look forward to staying in touch and will be happy to get in touch with you if we are travelling anywhere in the Vancouver area.
      Andreas & Beatrice

      • Miriam & Calvin
        Posted 1. April 2025

        Yes! Please do get in touch with us, if you ever come this way, Andreas and Beatrice.
        We look forward to checking out the rest of your travel posts!
        Miriam and Calvin

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