Willst Du an der nächsten Party (Silvester ist nah) als Klugscheisser:in brillieren? Dann wäre folgende Frage ein Weg dazu: Was ist die Hauptstadt von Monaco. Mit aller grösster Wahrscheinlichkeit kommt als Antwort «Monte Carlo».

Tatsächlich ist das aber falsch. Die Hauptstadt von Monaco hat den gleichen Namen wie das Land, Monaco oder Monaco-Ville. Das genannte Monte Carlo hingegen ist lediglich ein Bezirk von Monaco. Dafür ist Monte Carlo aber weltbekannt und die meisten Regierungsgebäude befinden sich in diesem Teil des Landes.

Auf jeden Fall ist ein Besuch des winzigen, unabhängige Stadtstaates an der französischen Mittelmeerküste ein Erlebnis. Und wenn man die Anreise mit dem Auto gut plant, verläuft auch alles sehr stressfrei. Für Besucher in Monaco bietet das brandneue Parkhaus Les Salines am westlichen Zugang zur Stadt auf 15 Ebenen mit seinen 1.800 Stellplätzen eine grosse Kapazität zu attraktiven Preisen: 7,50 € für einen halben Tag und 11 € für einen ganzen Tag. Im Parkhaus Les Salines zu parken bedeutet auch, von den Mobilitätsmöglichkeiten innerhalb der Stadt zu profitieren: Eine kostenlose Hin- und Rückfahrt für 5 Personen an Bord der Pendelbusse «Xpress 1» und «Xpress 2» ins Zentrum ist im Parkhauspreis inklusive.

Der Besuch der Luxus-Boutiquen ist ein Muss 🙂

Aber bleiben wir beim «klugscheissern» – ich präsentiere Euch ein paar Fakten über den Zwergstaat Monaco 🙂

Das zweitkleinste Land
Monaco ist eines der kleinsten Länder der Welt, sowohl was die Fläche als auch die Bevölkerung angeht. Das an der Côte d’Azur in Westeuropa gelegene Monaco ist mit einer Fläche von nur 2,02 Quadratkilometern das zweitkleinste Land der Welt nach der Vatikanstadt.

Ein Land von Millionären
Monaco hat eine der höchsten Konzentrationen von Millionären und Milliardären in der Welt. Man schätzt, dass etwa ein Drittel der monegassischen Bevölkerung Millionäre sind, d. h. sie verfügen über ein Vermögen von einer Million oder mehr in Währungseinheiten wie Euro oder Dollar. Viele wohlhabende Menschen fühlen sich von Monacos hohem Lebensstandard, seiner Sicherheit und den exklusiven Annehmlichkeiten angezogen, zu denen Luxus-Shopping, feine Restaurants und Unterhaltung von Weltklasse gehören.

Kein Flughafen, aber viele Hubschrauberlandeplätze
Das Fehlen eines Flughafens ist auf die geringe Grösse Monacos und den begrenzten Raum für den Ausbau der Infrastruktur zurückzuführen. Statt sich auf traditionelle Flughäfen zu verlassen, entscheiden sich viele Monaco-Reisende für die Anreise per Hubschrauber, der eine schnelle und bequeme Möglichkeit bietet, das Fürstentum von nahe gelegenen Städten und Flughäfen aus zu erreichen. Hubschrauberflüge verbinden Monaco mit großen Flughäfen wie dem Flughafen Nizza Côte d’Azur in Frankreich sowie mit anderen Zielen an der Côte d’Azur.

Monacos Hubschrauberlandeplätze sind strategisch günstig im Fürstentum gelegen und ermöglichen einen einfachen Zugang zu wichtigen Gebieten wie dem Stadtviertel Monte Carlo und dem Port Hercules. Hubschrauberflüge sind beliebt bei Geschäftsleuten, Prominenten und wohlhabenden Reisenden, die eine luxuriöse und effiziente Transportmöglichkeit nach und von Monaco suchen.

Kostenlose Aufzüge zur Erleichterung von Fussgängern
Monaco verfügt über kostenlose Aufzüge und Rolltreppen, die an bestimmten Stellen im Fürstentum installiert sind, um die Fortbewegung von Fussgängern zu erleichtern. Diese Aufzüge und Rolltreppen befinden sich vor allem in Gegenden mit starken Steigungen oder hügeligem Gelände. Sie bieten einen bequemen Zugang zu den verschiedenen Ebenen der Stadt und erleichtern den Fussgängern die Navigation im Stadtbild.

Teure Immobilien
Immobilien in Monaco sind dafür bekannt, dass sie zu den teuersten der Welt gehören, was auf die begrenzte Landfläche des Fürstentums, die hohe Nachfrage und den exklusiven Luxusmarkt zurückzuführen ist.

Trotz der hohen Immobilienkosten hat die monegassische Regierung Massnahmen ergriffen, um ihren Einwohnern erschwingliche Wohnmöglichkeiten zu bieten, darunter auch subventionierte Wohnungen. Diese subventionierten Wohnungen werden zu ermässigten Mieten an berechtigte Einwohner angeboten, darunter monegassische Staatsbürger und Personen, die im Fürstentum arbeiten. Die Verfügbarkeit solcher Wohnungen trägt dazu bei, dass die Einwohner, einschliesslich Einzelpersonen und Familien mit niedrigem und mittlerem Einkommen, Zugang zu erschwinglichen Wohnmöglichkeiten in Monaco haben.

Monaco vergrössert seine Fläche
Monaco hat im Laufe der Jahre Landgewinnungsprojekte durchgeführt, um seine Fläche zu vergrössern und der Herausforderung des begrenzten Raums in dem dicht besiedelten Fürstentum zu begegnen. Bei der Landgewinnung wird neues Land durch Aufschüttung von Küstengebieten oder durch Ausdehnung ins Meer mit Hilfe verschiedener technischer Verfahren geschaffen.

Seit 700 Jahren die gleiche Herrscherdynastie
Die Herrscherdynastie von Monaco, das Haus Grimaldi, geht auf die Republik Genua zurück, eine Seerepublik im heutigen Italien. Die Familie Grimaldi wurde im 12. Jahrhundert bekannt und spielte eine bedeutende Rolle in der Politik und im Handel von Genua.

Im Jahr 1297 erwarb die Familie Grimaldi durch ein strategisches militärisches Manöver die Festung von Monaco, was den Beginn ihrer Herrschaft über das Fürstentum Monaco markierte. Seitdem ist die Grimaldi-Dynastie über 700 Jahre lang die herrschende Familie von Monaco geblieben, wobei die aufeinanderfolgenden Generationen von Grimaldi-Herrschern die Geschichte und Entwicklung des Fürstentums geprägt haben.

Praktisch keine Kriminalität
Monaco ist dafür bekannt, eine der niedrigsten Kriminalitätsraten der Welt zu haben. Die geringe Grösse des Fürstentums, die hohe Bevölkerungsdichte und die starke Präsenz der Strafverfolgungsbehörden tragen zu seinem Ruf als sicheres Reiseziel bei.

Monacos Polizei ist hocheffizient und gut ausgestattet, um die öffentliche Sicherheit und Ordnung aufrechtzuerhalten. Ausserdem tragen die strengen Vorschriften und Überwachungssysteme des Fürstentums dazu bei, kriminelle Aktivitäten zu verhindern. Es gibt jedoch ein paar Dutzend Gefangene im Land, die meist wegen Finanzbetrugs verurteilt wurden.

So, diese Fakten dürften reichen, um die nächste peinliche Schweigepause an einer Party gekonnt zu überbrücken. Die zusammengetragenen Informationen stammen unter anderem von den Webseiten der «internationalen Fahrerlaubnisbehörde» und von «Monaco Properties».

Und falls Ihr keinen Beitrag verpassen möchtet, schreibt Euch doch für unseren Newsletter ein oder folgt uns auf Polarstep.

What's your reaction?

Leave a comment